Aspangbahnhof 1941

Zwischen dem 15. Oktober und dem 2. November 1941 wurden 4.999 jüdische Österreicher und Österreicherinnen von Wien ins Getto Litzmannstadt (Łódź) verschleppt.

Unter ihnen waren Hella Fixel und Grete Stern, zwei damals etwa zwanzigjährige Frauen aus Wien. Mit beiden Frauen führten die Projektpartnerinnen zwischen 2009 und 2013 jeweils lebensgeschichtliche Interviews. Die Erzählungen der beiden betagten Damen handeln von Überlebensstrategien im Getto Litzmannstadt, lebensrettenden Zufällen, Unterstützung durch polnische jüdische Gefangene, Arbeitsalltag im Getto. Beide Frauen verlieren alle ebenfalls deportierten Familienangehörigen. Auf sich allein gestellt, lernen sie einander im Viehwagon, in dem die SS sie nach Auschwitz transportiert, kennen.

Info: grenzenerzaehlen.at/..
(Aspangbahnhof 1941)

Hidden Stories

Ein transnationales Projekt zu Frauenbiographien

Biographisches Erzählen als grenzen- und generationenüberschreitende Lehr- und Lernmethode in der Erwachsenenbildung – Erfahrungen aus der GrundtvigLernpartnerschaft „Impulse 50+“

Info: grenzenerzaehlen.at/..

Roma. Integration in Europe.

Im Rahmen der Lernpartnerschaft führte und filmte das Team der ARGE grenzen erzaehlen in allen Partnerländern biographische Interviews mit VertreterInnen der regionalen Roma-Gemeinschaft. Auszüge aus den Interviews wurden zu dem 35 minütigen, mehrsprachigen Dokumentationsvideo „Where we stand“ zusammengeführt. Das Video gibt Einblick in Rechte, kulturelle und regionale Besonderheiten sowie politische und soziale Anliegen der Volksgruppe.

Info: grenzenerzaehlen.at/..
(Roma. Integration in Europe.)